Die 5 wichtigsten Regeln für gute SEO-Texte

Sorgen Sie für eine gute Positionierung in den Suchmaschinen

Gute Webtexte sind für Ihre Besucher interessant und führen sie direkt zur Kontaktaufnahme. Doch damit Sie überhaupt Besucher bekommen, müssen Ihre Texte für Suchmaschinen interessant sein. Gute Webtexte sind deshalb immer auch SEO-Texte, also suchmaschinenoptimiert (SEO steht für Search Engine Optimization). Hier erfahren Sie in 5 Regeln, was Sie beim Texten für Websiten auf jeden Fall beachten müssen, damit Google und Co anbeißen.

Einen griffigen Titel mit relevanten Keywords wählen

Die große Bedeutung des Seitentitels kann man kaum genug betonen. Dabei ist er auf Ihrer Webseite gar nicht sichtbar. Der Titel ist eine Meta-Angabe im Quelltext eines HTML-Dokuments. Er gibt der Seite einen Namen, der ihren Inhalt griffig auf den Punkt bringt.

Der Titel erscheint zwar nicht auf der Seite selbst, dafür aber an anderen wichtigen Orten:

  • Der Seitentitel bildet in Suchmaschinen die blaue, klickbare Überschrift von Suchergebnissen. Diese Überschriften sind auf Suchergebnisseiten der wichtigste Blickfang und Anreiz zum Klicken.
  • Um ihren Nutzern optimale Treffer zu präsentieren, machen sich Suchmaschinen ein Bild vom Inhalt jeder erfassten Seite. Dem Inhalt des Titels kommt dabei besondere Bedeutung zu. Er sagt der Suchmaschine, worum es auf der Seite geht.
  • Der Titel steht in der Kopfzeile des Browsers, wenn ein Besucher die Seite aufruft.
  • Wenn Interessenten auf Ihrer Seite ein Lesezeichen setzen, bildet der Titel den gespeicherten Namen des Lesezeichens.

Kein Wunder also, dass dem Titel bei SEO-Texten größte Bedeutung zukommt. Ein optimaler Titel ist für Besucher attraktiv und verständlich. Zugleich enthält er für Suchmaschinen die wichtigsten Keywords.

Unter „Keywords“ versteht man Worte und Wortkombinationen, die von Interessenten in Suchmaschinen eingegeben werden, um bestimmte Angebote oder Leistungen zu finden. Egal ob sich Ihr Keyword aus dem Inhalt ergibt oder ob Sie die Seite gezielt erstellen, um ein bestimmtes Keyword abzuholen: In jedem Fall muss das Keyword in den Titel.

Fragen Sie sich, ob Ihr Geschäft einen lokalen Bezug hat. Das wäre der Fall, wenn Sie einen Partyservice in Hamburg betreiben. Das Keyword Ihrer Startseite wäre dann „Partyservice Hamburg“. Unterseiten gäbe es vielleicht für „Catering Hamburg“, „Events Hamburg“ und so weiter. Diese Keywords müssen im Titel vorkommen. Das lohnt sich doppelt: Interessenten finden Sie besser und haben außerdem einen größeren Anreiz, auf Ihren Link zu klicken.

Aber Vorsicht: Wenn Ihr Titel zu lang ist, wird er von Google und anderen Suchmaschinen hinten abgeschnitten. Bleiben Sie deshalb nach Möglichkeit unter 55 Zeichen.

Eine aussagekräftige Meta-Description verwenden

Wie der Name schon sagt, ist die Description (Beschreibung) ebenfalls eine Meta-Angabe im Quellcode Ihrer Seite. Sie ist im Seiteninhalt für Besucher ebenfalls nicht sichtbar.

Trotzdem ist die Meta-Description wichtig, denn sie bildet die Beschreibung jedes Eintrags auf Suchergebnisseiten. Hier stehen Ihnen sozusagen zwei Zeilen kostenlose Werbefläche zur Verfügung. Nutzen Sie sie, um möglichst viele interessierte Besucher für Ihre Webseite zu gewinnen. Eine attraktive und leicht erfassbare Beschreibung des Seiteninhalts mit Anreiz zum Klicken ist Gold wert.

Lassen Sie auch in der Meta-Description Ihr Keyword auftauchen. Nach dieser Wortkombination hat der Nutzer gerade gesucht. Jedes Vorkommen dieser Worte wird ihn also interessieren. Das Keyword kann gerne auch zwei Mal vorkommen, wenn es inhaltlich passt.

Auch hier gibt es eine Längenbegrenzung: Mehr als 157 Zeichen passen in Googles zwei Zeilen nicht hinein. In der Regel ist ein mit „…“ abgeschnittener Text weniger attraktiv als ein kürzerer mit klarer Botschaft. Halten Sie sich an dieses Limit und freuen Sie sich auf mehr Klicks und mehr Besucher.

Wussten Sie übrigens, dass Google auch so genanntes Nutzer-Feedback beim Ranking berücksichtigt? Das heißt, Google merkt sich, wie oft auf ein Suchergebnis geklickt wird und wie viele dieser Nutzer nach kurzem Seitenbesuch zurückkommen und weitersuchen. Viele Klicks sprechen für die Qualität der Seite, viele Rückkehrer dagegen. Ihre Sorgfalt beim Texten des Titels und der Description zahlt sich also doppelt aus: Mehr Besucher – höheres Ranking – noch mehr Besucher.

Den Text mit relevanten Überschriften strukturieren

Ein nutzerfreundlicher SEO-Text zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er gut strukturiert ist und eilige Leser ihn leicht überfliegen können. Überschriften leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Das merkt auch Google. Außerdem helfen sie Suchmaschinen dabei, sich ein Bild vom Inhalt der Seite zu machen.

Setzen Sie ganz oben eine Überschrift erster Ordnung (h1) als Titel des gesamten Seiteninhalts. Die h1 ist die Hauptüberschrift und darf auf jedem Dokument nur einmal vorkommen.

Für die Gliederung des Inhalts verwenden Sie Unterüberschriften. Dafür stehen sechs Hierarchieebenen (h1 bis h6) zur Verfügung. Meist reicht eine Gliederung mit h2-Überschriften, weil weitere Unterkapitel die Struktur zu kompliziert machen würden.

Bieten Sie Ihren Besuchern und den Suchmaschinen mit h2-Überschriften eine klare Orientierung über den Inhalt der jeweiligen Abschnitte. Achten Sie dabei darauf, dass sich die Abschnitte inhaltlich möglichst wenig mit den Inhalten anderer Unterseiten überschneiden. Zu viel Wiederholung mag Google ebenso wenig wie unklare Strukturen.

Den Inhalt mit Style-Elementen anreichern

Die Zeiten sind lange vorbei, in denen sich Suchmaschinen nur für Wörter interessiert haben. Heute ist „Rich Content“ angesagt: Obwohl Text wichtig bleiben wird, tragen auch Bilder, Videos und andere Inhaltsformate viel zur Attraktivität des Internets bei. Eine Seite, die nur Fließtext mit Überschriften enthält, erscheint da vergleichsweise nackt.

Wo es sinnvoll ist, verwenden Sie deshalb gerne auch Elemente wie Tabellen, Aufzählungslisten, Bilder und Videos auf Ihren Seiten. Google erkennt dies und rechnet es Ihnen als Mehrwert an. Zugleich macht es Ihre Seite für Besucher attraktiver.

Am Schluss zur Handlung auffordern (CTA)

Am Schluss eines guten SEO-Textes steht immer eine Handlungsaufforderung, auf Englisch „Call to Action“ oder kurz CTA. Beispiele dafür sind „Jetzt bestellen!“ oder „Abonnieren Sie unseren Newsletter!“. Zu welcher Handlung Sie auffordern wollen, entscheiden Sie.

Auch wenn Sie einen Blogartikel schreiben, mit dem Sie primär Reichweite aufbauen wollen, können Sie zu verschiedenen Handlungen auffordern: zum Abonnieren Ihres Newsletters oder RSS-Feeds, zum Kommentieren oder zum Teilen Ihres Artikels in den sozialen Netzwerken.

Der Call to Action macht Interessenten zu Kunden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass er auch von Google mit einem höheren Ranking belohnt wird. Es spricht also vieles dafür und nichts dagegen, Ihren Text mit einem CTA zu beenden.

Halten Sie diese fünf Regeln ein, haben Sie beste Voraussetzungen, sich schon bald über mehr Besucher und mehr Kunden freuen zu können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

BEWERTUNGEN
2017
sehr gut
85 Bewertungen
auf kundennote.com

 

 

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